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Notruf: 040 - 8000 4 1000

Leichte Sprache


Das Hamburger Frauenhaus:

Wir schützen Frauen vor Gewalt.

Wir sind für Dich da:

  • Wir hören Dir zu.
  • Wir glauben Dir.
  • Wir helfen Dir.

Du erlebst zu Hause oft Gewalt?

Und Du weißt nicht,

wo Du hingehen kannst?

 

Dann ruf uns an, wir helfen Dir:

Die Not-Aufnahme der Hamburger Frauenhäuser

Telefon-Nummer: 040 - 8000 4 1000

Du kannst uns immer anrufen:

Jeden Tag und jede Uhr-Zeit.


Gibt es einen Notfall?

Bist Du jetzt gerade in Gefahr?

 

Dann ruf zuerst die Polizei an.

Telefon-Nummer: 110

Die Polizei kann Dich

sicher zu uns ins Frauenhaus bringen.


Das steht im Text:

  1. Was ist das Frauenhaus?
  2. Wer kann ins Frauenhaus?
  3. Was ist Gewalt?
  4. Brauchst Du Hilfe? So kommst Du ins Frauenhaus.

1. Was ist das Frauenhaus?

Viele Frauen erleben Gewalt im Alltag.

Zum Beispiel, wenn der Partner sie schlägt.

Oder ein anderer Mensch aus ihrem Umfeld.

Zum Beispiel ein Freund oder ein Arbeits-Kollege.

Die Frauen haben dann oft große Angst.

Sie wissen nicht, wo sie hin sollen.

Dann können sie in ein Frauenhaus kommen.

 

 

Das Frauenhaus ist ein sicherer Ort für Frauen.

Die Frauen können hier eine Zeit lang wohnen.

Sie sind sicher und bekommen Hilfe.

Im Frauenhaus gibt es keine Männer:

Auch die Mitarbeiterinnen sind alle Frauen.

Das Frauenhaus ist kostenlos:

Die Frauen müssen nichts zahlen.

Es gibt mehrere Frauenhäuser in Hamburg.

Die Adressen sind geheim.


2. Wer kann ins Frauenhaus?

Das Frauenhaus ist für alle Frauen,

die zu Hause in Gefahr sind.

Die Frauen können ihre Kinder mitbringen.

 

Jede Frau kann zu uns kommen:

  • Egal, wo sie herkommt.
  • Egal, wie alt sie ist.
  • Egal, wieviel Geld sie verdient.
  • Egal, welche Gewalt sie erlebt hat.

3. Was ist Gewalt?

Gewalt kann ganz verschieden sein:

  • Manchmal erkennt man Gewalt sofort.
    Zum Beispiel, wenn eine Person jemanden schlägt.
  • Manchmal erkennt man Gewalt erst später.
    Zum Beispiel Gewalt an der Seele und an den Gefühlen.
    Das Fachwort ist: Psychische Gewalt. Das spricht man: Psü-chi-sche Gewalt.

 

Das alles ist Gewalt:

In diesem Abschnitt findest Du einige Beispiele für Gewalt.

Wenn Dir so etwas passiert, kannst Du uns anrufen.

Wir helfen Dir: Im Frauenhaus bist Du sicher.


Körperliche Gewalt

Zum Beispiel Treten oder schlagen.


Sexuelle Gewalt

Zum Beispiel:

  • Eine Person fasst einer Frau an die Brust, aber die Frau will das nicht.
  • Ein Mann hat Sex mit einer Frau, aber die Frau will das nicht.
    Er zwingt sie zum Sex. Das nennt man: Vergewaltigung.
  • Eine Person zwingt eine Frau zum Sex mit anderen Männern.
    Die Frau muss Sex mit Männern haben, aber sie will das nicht.
    Die Person verdient damit Geld.
    Das nennt man: Sexuelle Ausbeutung.

Kontrolle und Einsperren

Zum Beispiel:

  • Eine Person sperrt eine Frau in der Wohnung ein.
    Sie darf nicht alleine raus.
    Vielleicht darf sie auch keine anderen Menschen treffen.
  • Eine Person nimmt einer Frau ihr Geld weg.
    Sie darf kein eigenes Geld haben.
  • Eine Person nimmt einer Frau den Personal-Ausweis weg.
    Oder die Bank-Karte.
  • Eine Familie bestimmt den Ehe-Mann für eine Frau.
    Zum Beispiel für die Tochter.
    Die Tochter muss den Mann heiraten,
    aber sie will das nicht.
    Das Fachwort ist: Zwangs-Heirat.

Worte können auch Gewalt sein

Zum Beispiel:

  • Eine Person droht einer Frau mit Gewalt.
    Zum Beispiel der Ehe-Mann oder der Freund.
    Die Frau muss alles tun, was er will.
    Sonst schlägt er sie.
    Die Frau hat große Angst.
    Darum macht sie alles, was der Mann will.
  • Eine Person sagt einer Frau jeden Tag,
    dass sie ein schlechter Mensch ist.
    Oder dass sie nichts wert ist.
    Die Frau fühlt sich dann sehr schlecht.
    Das ist Gewalt an der Seele und an den Gefühlen.
    Das Fachwort ist: Psychische Gewalt.
    Das spricht man: Psü-chi-sche Gewalt.

4. So bekommst Du einen Platz im Hamburger Frauenhaus:

Es gibt mehrere Frauenhäuser in Hamburg.

Die Adressen sind alle geheim,

damit die Frauen sicher sind.

Darum musst Du Dich zuerst bei uns melden.

Wir bringen Dich dann in ein Frauenhaus.


Schritt 1: Du rufst uns an.

Die Not-Aufnahme der Hamburger Frauenhäuser.

Telefon-Nummer: 040 - 8000 4 1000

Du kannst die Nummer immer anrufen:

Jeden Tag und jede Uhr-Zeit.

 

Du kannst auch eine E-Mail schreiben:

E-Mail: schutz(at)24-7-frauenhaeuser-hh.de

 

 

Was passiert am Telefon?

  • Wir hören Dir zu.
  • Wir glauben Dir.
  • Wir kommen nicht zu Dir nach Hause.
  • Wir verabreden einen Treffpunkt mit Dir.

 

Wichtig: Bist Du in Gefahr?

Dann ruf zuerst die Polizei an.

Telefon-Nummer: 110

Die Polizei kann Dich sicher zum Treffpunkt bringen.


Schritt 2: Wir holen Dich am Treffpunkt ab.

Der Treffpunkt ist ein Ort in Hamburg.

Wir suchen einen Ort, den Du gut erreichen kannst.

Zum Beispiel mit Bus und Bahn.

Wir holen Dich dort ab.

Wenn Du Kinder hast,

holen wir euch zusammen ab.

 

Tipp: Hier kannst Du die Fahrt mit Bus und Bahn planen.

Internet-Seite: www.hvv.de

Die Internet-Seite ist nicht in Leichter Sprache.


Schritt 3: Wir bringen Dich in unsere Zentrale.

Die Not-Aufnahme der Hamburger Frauenhäuser.

  • Dort kannst Du Dich kurz ausruhen.
  • Du kannst überlegen, was Du als nächstes tun willst.
  • Unsere Mitarbeiterinnen können Dich beraten.
  • Wenn Du ins Frauenhaus willst, bringen wir dich gleich dorthin.

Tipp für gehör-lose Frauen:

Brauchst Du Beratung in Gebärden-Sprache?

Wir haben kein eigenes Gebärden-Telefon.

Aber Du kannst Dich bei einer anderen Stelle melden:

Das Hilfe-Telefon Gewalt gegen Frauen.

Die Mitarbeiter können uns Bescheid sagen.

Mehr Infos findest Du auf der Internet-Seite:

Beratung in Gebärden-Sprache

Die Internet-Seite ist nicht in Leichter Sprache.


Infos zum Text:

 

 

Dieser Text erfüllt die Standards der Lebenshilfe Gesellschaft für Leichte Sprache e.G.