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Femizid

Wir sind traurig und wütend!

 

Wir mussten erfahren, dass es im September zu einem erneuten Femizid gekommen ist.

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Eine junge Frau, die im Sommer bei uns Schutz gesucht hatte, ist im September im Kreis Stormarn von ihrem Mann umgebracht worden. Die Bedrohung für sie war bereits im Sommer so hoch, dass sie sich bei uns einen anderen Namen gegeben hatte, um sich zu schützen. Ihr selbst gewählter Name war ‚Ellen‘.

 

Jeden dritten Tag stirbt in Deutschland eine Frau durch die Hand ihres Partners oder Ex-Partners. Dies sind keine Familientragödien, sondern Morde an Frauen, weil sie Frauen sind. Diese patriarchale Gewalt ist leider immer noch gesellschaftliche Realität, mit der wir uns auseinandersetzen müssen.

 

Wir trauern um Ellen und sind in Gedanken bei ihrer Tochter.

 

Ni una menos! – Keine mehr!