Wir, die autonomen Hamburger Frauenhäuser, waren gemeinsam mit verschiedenen Redner*innen laut gegen den strukturellen Rassismus, der beinahe täglich in der Behörde des Amts für Migration stattfindet.
Die Redner*innen teilten ihre kollektiven Erfahrungen in der versuchten Zusammenarbeit oder aus direkten Gesprächen mit Menschen, die auf dieses Amt angewiesen sind.
Wir kritisierten die rassistischen und diskriminierenden Äußerungen, die während einer Präsentation durch Mitarbeitende der autonomen Frauenhäuser und der 24/7 stattgefunden haben. Die Präsentation sollte dazu genutzt werden, über die besondere Schutzbedürftigkeit und Verantwortung im Kontext von Frauenhaus zu informieren. Doch stattdessen kam es zu diskriminierenden Narrativen seitens der behördlichen Mitarbeitenden.
Ein Bild, das sich nicht nur in internen Strukturen zeigt, sondern sich auch gegen Menschen richtet, die dort auf Unterstützung und Entscheidungen angewiesen sind.
Hamburg ist ein Ort der Vielfalt genau wie das Leben selbst. Darum dürfen wir unsere Augen nicht verschließen.
Wir bleiben laut!
Nein zu Rassismus!